Gesundheit

Knochengesundheit

 

Nach wie vor haben viele Berner Sennenhunde Probleme mit der Hüfte (HD) und den

Ellenbogen (ED). Aus diesem Grund sind alle unsere Zuchttiere geröntgt und werden von einer unabhängigen Gutachterin ausgewertet und nur gesunde Hunde dürfen in der Zucht eingesetzt werden. Sowohl die HD als auch die ED sind genetische Erkrankungen, werden aber auch von der Haltung und Aufzucht Ihres Welpen beeinflusst. Treppensteigen, zu viel Bewegung während des Wachstums im ersten Lebensjahr und auch zu viel Gewicht Ihres Welpen, können zu einer HD oder ED führen. Halten Sie Ihren Welpen schlank aber nicht zu dünn! Eine ausgewogene und hochwertige Ernährung ist während der Wachstumsphase extrem wichtig. Als Faustregel für Spaziergänge gilt: pro Lebenswoche Ihres Welpen eine Minute Spaziergang.

Ihr Welpe hat natürlich auch einen hohen Bewegungsdrang, den Sie nicht vollständig unterbinden können. Vermeiden Sie aber Ballspiele, die zum abrupten Abstoppen des Welpen führen und damit die Ellenbogen extrem belasten. Das Gleiche gilt für Treppensteigen und Springen. Bringen Sie Ihrem Hund bei, Treppen langsam zu gehen, halten Sie ihn notfalls an der Leine.

Auch wenn Sie mit Ihrem Berner nicht züchten wollen, sollten Sie ihn röntgen lassen. Nachdem festgestellt worden ist, ob ihr Hund gesund oder seine Gelenke doch nicht ganz in Ordnung sind wissen Sie, wie Sie ihren Hund belasten können. Ein erkrankter Hund sollte lebenslang schlank gehalten werden und eine sehr gute Muskulatur haben. Das entlastet die Gelenke.

Ihr Hund wird es Ihnen danken!

 

 

 

Reisen und Tollwutimpfung, ab 8. Januar 2015
Neuer EU-Heimtierausweis
 
Seit dem 29. Dezember 2014 gelten für das Reisen mit dem Haustier neue Regelungen. Halter, die
  von nun an mit ihrem Tier verreisen wollen und bei ihrem Tierarzt ein Ausweisdokument beantragen,
erhalten den neuen EU-Heimtierausweis. Optisch unterscheidet sich dieser nicht von seinem
Vorgänger, inhaltlich müssen jedoch einige Angaben zusätzlich gemacht werden: Der Tierhalter muss
seine personenbezogenen Daten mit seiner Unterschrift bestätigen. Im neuen Heimtierausweis
müssen zudem die Kontaktinformationen des ausstellenden Tierarztes erfasst und von diesem
unterschrieben sein.
Um Missbrauch zu vermeiden, wird besonderes Augenmerk auf die Identität des Tieres gelegt:
Sowohl die Seite mit dem Chip-Nummer-Aufkleber, als auch die Seite, die Aufkleber zu der
verabreichten Tollwutimpfung enthält, werden mit einer selbstklebenden Laminierung versiegelt.
Zudem muss der ausstellende Tierarzt die Kontaktinformationen des Tierhalters, die
Ausweisnummer, die Chip-Nummer, falls vorhanden die Tätowierung und die Tätowierungsstelle,
den Ort der Kennzeichnung, den Zeitpunkt der Anbringung oder des Ablesens für mindestens drei
Jahre aufbewahren.
Für Tierhalter, die einen EU-Heimtierausweis haben, der vor dem 29. Dezember 2014 ausgestellt
wurde: Alte Heimtierausweise behalten bis zum Lebensende des Tieres ihre Gültigkeit.
Tollwutimpfung
Am 31. Dezember 2014 ist eine neue Verordnung in Kraft getreten, die es auch Privatpersonen
untersagt, Welpen ohne Tollwutimpfung nach Deutschland zu bringen. Zwischen der Tollwutimpfung
und der Einfuhr der Hunde müssen mindestens drei Wochen liegen. Eine Impfung gegen Tollwut ist
erst ab der 12. Lebenswoche möglich. Der Impfschutz wird erst 21 Tage nach der Impfung wirksam.
Welpen können somit erst nach der 15. Lebenswoche nach Deutschland eingeführt werden.
Dies soll auch illegalen Welpenhändlern erschweren, Jungtiere einzuführen. Denn meistens geben
diese vor, Privatpersonen zu sein, um die notwendigen Formalien wie beispielsweise die
Tollwutimpfung zu umgehen. Illegal eingeführte Hunde sind fast immer jünger als 15 Wochen. Die
meisten Welpen werden viel zu früh von der Mutter getrennt. Wer ein Tier aus dem illegalen
Welpenhandel kauft, riskiert es, ein verhaltensgestörtes und krankes Tier bei sich aufzunehmen.
Diese Tiere landen später oft im Tierheim und haben kaum Chancen, wieder ein liebevolles Zuhause zu finden.

 

 

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